Die Pappel

Jan Albert Rispens
Article-ID: DMS-19438-DE
DOI: https://doi.org/10.14271/DMS-19438-DE

Wie ihre Verwandten die Weiden unterscheiden sich Pappeln von allen anderen Kätzchenträgern durch ihre extrem reduzierten Einzelblüten. Vermitteln die Weiden in ihren hellen,farbigen und Frische ausstrahlenden Kätzchen einen starken optischen Gesamteindruck und ziehen viele Insekten an, so treten all diese Elemente bei den Pappelkätzchen - und damit in der blühenden Pappelkrone-zurück. Die Kätzchen nehmen dabei zugleich selbst tierähnliche Formen an. Das deutet hin auf eine intensivere organische Durchdringung der Pflanze mit dem allgemein Seelischen der Welt. So kann auch die Überbeweglichkeit der Pappelblätter als eine gesteigerte Ausdrucksform der Seelenwelt im Pflanzlichen verständlich werden, genau so wie die balsamartigen Ausscheidungen ihrer Winterknospen, welche sowohl vom Bienenvolk als auch vom Menschen als Heilmittel und Instandhalter der individuellen äußeren Begrenzung im Dienste der Gesundheit gestellt werden. Die Luft prägt als Träger dieser Seelenwelt die Pappel bis in die filigrane Struktur ihres Samenflausches, welcher die feinsten und luftigsten Fasern im Pflanzenreich hervorbringt. Der Pappel-Bildeprozess führt aus dem Wässrigen ins Luftige hinein, viel stärker als die Weiden das jemals leisten können. Das Vermögen der Pappeln verhältnismäßig große Baumgestalten hervorzubringen hängt damit untrennbar zusammen.

Like their relatives the willows, poplars differ from all other catkin-bearers in that the single flowers are reduced to an extreme degree. Willow catkins are bright, colourful and shine in freshness, which gives the tree a powerful optic image, attracting many insects. All these elements are understated in the crown of a flowering poplar. The catkins themselves assume animal-like forms which points to the plant being filled more intensively with the general soul quality of the world. The hypermobility of poplar leaves may also be seen as reflecting soul qualities in the plant world, just as much as the balsamic exudates from their winter buds which both bees and humans use for their healing properties, for they help to maintain the individual's outer boundaries. Air as the vehicle for this soul world leaves its mark even in the filigree-like structure of their seed heads with the finest and most airy fibres produced in the plant world. The development of poplar goes from watery to airy, much more so than willows are ever able to do. The tree's ability to produce relatively large specimens is inseparably bound up with this.

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