Die Pflanze zwischen Licht und Schwere
Der Merkurstab 1991;44(3):174-178.
Article-ID: DMS-15880-DE
DOI: https://doi.org/10.14271/DMS-15880-DE
Zusammenfassung Die keimende Pflanze setzt sich mit der Schwerkraft auseinander: Die Wurzel bejaht, der Sproß bekämpft sie. Das Blatt orientiert sich am Licht. Von oben nimmt es Sonnenenergien auf, von unten irdische Stoffe, deren Schwere es überwindet. Die Blüte geht mit Licht und Schwere nahezu individuell um. Sie gestaltet aus ihnen ihre Formen, schafft ihre Farben und bildet sich Fortpflanzungsorgane, in denen Licht und Schwere kondensiert sind. Mit allen Polaritäten bleibt die Blüte im Lichtreich. Die Frucht entwikkelt ebenso selbständig die Schwere des Samens und leitet zur Erde zurück. In ihrer Unterpolarität Fruchtfleisch und Kern verarbeitet sie nochmals Licht und Schwere.