Gesundheitsförderung und Krankheitsbekämpfung als gesundheitspolitische Aufgaben der EU. Kommentar zu Kommissar Byrnes Strategieentwurf für eine künftige Gesundheitspolitik der EU (15. Juli 2004)

Giancarlo Buccheri, Georg Soldner, Madeleen Winkler
Article-ID: DMS-18608-DE
DOI: https://doi.org/10.14271/DMS-18608-DE

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Der bis November 2004 amtierende und jetzt in der WHO tätige EU-Kommissar David Byrne stellt eine neue gesundheitspolitische Strategie der EU, die Förderung der Gesundheit, in den Mittelpunkt: „Gesundheit für alle erreichen ist mehr als nur Krankheit bekämpfen". Die IVAA, die internationale Vereinigung der Anthroposophischen Ärztegesellschaften, unterstützt diese Neuorientierung der Gesundheitspolitik. Krankheit bekämpfen ist eine andere Aufgabe als die Förderung von Gesundheit - man kann diesen Unterschied damit vergleichen, dass Krieg führen eine andere Aufgabe ist als Friedenspolitik. Ein moderner Staat, eine moderne Medizin muss beide Fähigkeiten entwickeln. Kriege führen und Krankheiten bekämpfen stand lange im Zentrum der Politik europäischer Länder. Heute ist es Zeit die Entwicklung des Friedens, die Förderung von Gesundheit zur wichtigsten Aufgabe, zum wichtigsten Ziel staatlicher Politik in Europa zu machen.

Commissioner David Byrne made the promotion of health the focus in his draft health strategy paper for the EU, stating that "to achieve health for all is more than merely to combat disease".The IVAA (international association of anthroposophical medical societies) supports this new approach to health policies.To combat disease is something different from promoting health. In analogy we may say that to wage war is different from pursuing a policy of peace. A modern government, modern medicine, needs to be able to do both.To wage war and fight disease has for a long time been the central policy in European countries. Now the time has come to make the development of peace and promotion of health the most important task and the most important goal of government policy in Europe.

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