Der hörende Mensch und die Wirklichkeit der Musik

Armin Husemann
Article-ID: DMS-19014-DE
DOI: https://doi.org/10.14271/DMS-19014-DE

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Der Hörvorgang ist anatomisch und physiologisch vom Typus des Stoffwechsel- und Gliedmaßensystems geprägt. Dies wird an der Physiologie des Mittelohres und des Innenohres mit Einbezug der Phylogenese und Ontogenese gezeigt. Rudolf Steiners Forschungsergebnis, dass der Mensch mit den Gliedern hört, wird so verständlich. Der Erfolg der Musiktherapie auf den Bewegungsfluss von Parkinsonpatienten wird so ebenso erklärt wie die Tatsache, dass Schlangen mit der Rückbildung ihrer Gliedmaßen auch ihr Gehör für Luftschall verlieren. Alfred Brendel fühlt sich durch die großen C-Moll-Dur-Kompositionen von Mozart dem Schicksal gegenüber gestellt und deutet somit auf die Wirklichkeit der Musik in der geistigen Welt als Schicksalsgestaltung, worauf schon Schopenhauer hinwies. Geisteswissenschaftlich betrachtet sind die Gehörknöchel das Ergebnis einer Umstülpung. Die geistigen Kräfte der Gliedmaßenbewegungen bleiben nachtodlich erhalten und werden umgestülpt zur geistigen Anlage Kopforganisation des nächsten Erdenlebens. Die für den Menschen spezifische individuelle Variabilität des Schädelbaues bei fehlender Korrelation zum übrigen Skelettbau (Staubesand) wird durch die Reinkarnisation des Ich und die Umstülpungsbewegung der Ichorganisation erklärlich.

Hearing is a process within the system of limbs and metabolism. Swallowing supplies the middle ear with air.The organ of Corti is to 3A supplied with motor neurons. Muscle activity is the first response reported for the ear.The astonishing results of music therapy in patients with Parkinson's disease as well as biosignal therapy (biofeedback by ear and elektromyography) in patients with stroke and hemiplegia can be understood in this context. We begin to understand, that "human beings hear with their limbs" as Rudolf Steiner established through spiritual investigation. The auditory ossicles (malleus, incus, stapes) develop as a metamorphosis of the legs and arms in the previous life on earth. Karma as an organism of intended actions is an experience of spiritual music in the spiritual world after death. That is what we remember in music. Alfred Brendel felt he came face to face with his destiny in Mozart's works in C-minor-major.

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