Forschung in der Anthroposophischen Medizin

Die anthroposophisch-medizinische Forschung will die Wissensbasis und klinische Praxis aller medizinischen Fachgebiete fördern. Sie ist ein Bereich mit hoher Aktivität, die die Wirksamkeit, Effektivität, Sicherheit und Kosten von Interventionen bewertet, Wirkstoffe und physiologische, biochemische, zelluläre oder genetische Auswirkungen einzelner Interventionen analysiert, grundlegende Konzepte, anthropologische Dimensionen und den historischen Hintergrund erforscht und die Perspektiven von Patienten und Gesundheitsdienstleistern oder neue innovative Bereiche untersucht. Die Forschung wird in Institutionen weltweit durchgeführt und verwendet etablierte Methoden, die sich an allgemeinen Leitlinien orientieren oder neue Methoden entwickeln. Hier stellen wir beispielhaft Forschungsergebnisse dar: LINK

Neues aus der Forschung

Studie bestätigt Zusammenhang zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum und Autismus bei Jungen im Kleinkindalter
In einer Kohortenstudie in Japan wurden die Daten von 84.030 Mutter-Kind-Paaren hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum der Kinder im Alter von einem Jahr und der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASD) durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren untersucht. Die Datenerhebung verlief über eine Befragung der täglichen Bildschirmnutzungsdauer der Kinder im Alter von einem und drei Jahren sowie einer Befragung nach der Diagnose ASD durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren. Die Studie belegt: Ausgedehnter elektronischer Bildschirmmedienkonsum im Alter von einem Jahr verdreifacht bei Jungen die Diagnose eines Autismus im Alter von drei Jahren. Dieser Effekt ist dosisabhängig (https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.5778). Daher "Bildschirmfrei bis drei!": 
https://bildschirmfrei-bis-3.de/


Weiterführende Informationen zur Anthroposophischen Medizin