Einführung

Die wachsende Antibiotika-Resistenz weltweit erfordert einen wesentlich zurückhaltenden Gebrauch von Antibiotika bei akuten Infektionserkrankungen. Was kann in dieser Situation die Anthroposophische Medizin leisten? Welche Möglichkeiten bietet sie, um die Therapie nicht nur auf den Erreger, sondern auf die therapeutische Lenkung und Unterstützung der entzündlichen Antwort des Patienten zu richten – seine immunologischen Ressourcen zu stärken, akut und präventiv? Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt? Welchen Nutzen kann die Anthroposophische Medizin bei akuten Infektionserkrankungen für den Patienten haben, akut und längerfristig?

Für häufige Infektionserkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter stellen wir im Folgenden multiprofessionelle Therapiekonzepte der Anthroposophischen Medizin vor.

 Abb. «Kranker in der Nacht» von Ernst Ludwig Kirchner. © akg-images

Neues aus der Forschung

Mistelharz: Zukunftspotential der onkologischen Misteltherapie  
Eine neu entwickelte Mistelharz-Creme zur topischen Anwendung führte bei nicht melanotischen Karzinomen der Haut in mehreren Fällen zu beachtlichen Remissionen, die einen chirurgischen Eingriff verzichtbar machten. Hier zeigt sich ein bisher ungenutztes Entwicklungspotential der onkologischen Misteltherapie. Der vollständige Beitrag ist im Dezember 2021 erschienen in "Der Merkurstab": 
https://doi.org/10.14271/DMS-21429-DE


Weiterführende Informationen zur Anthroposophischen Medizin