Äußere Anwendungen bei abdominellen Schmerzen

Bauchwickel

  • Bei krampfartigen Bauchschmerzen:
    Bauchwickel mit Melissenöl WALA
    Die Melisse wirkt beruhigend und entkrampfend.
    Zur Durchführung siehe https://www.pflege-vademecum.de/melissenoel_bauchwickel.php

  • Bei krampfartigen Bauschmerzen mit starkem Meteorismus:
    Bauchwickel mit Kümmelöl WALA
    Kümmel wirkt entblähend, krampflösend und anregend auf die Magensaftbildung.

  • Bei Unverträglichkeit gegenüber ätherischen Ölen ist eine gute Alternative:
    Bauchwickel mit Olivenöl
    Olivenöl wirkt durchwärmend und entspannend.

  • Bei Neigung zu Stauungen und Krämpfen:
    Oxalis e planta tota W 10%, Oleum WALA
    Zur Durchführung siehe https://www.pflege-vademecum.de/oxalis_essenz_bauchwickel.php

  • Zur Harmonisierung und Durchwärmung des Magen-Darm-Trakts:
    Dampfkompresse mit Schafgarbentee

  • Bei Bauchkrämpfen und Blähungen:
    Cuprum/Nicotiana WALA-Salbenauflage
    Kupfer wirkt durchwärmend und entkrampfend, Nicotiana hat ebenfalls eine entkrampfende Wirkung.

Rhythmische Baucheinreibungen

Neben Bauchwickeln können auch rhythmische Baucheinreibungen mit den oben genannten Substanzen bei oben angeführten Indikationen zur Anwendung kommen.

  • Eine gute Alternative bei Unverträglichkeit gegenüber ätherischen Ölen ist:
    Kupfersalbe rot WALA/ mit Olivenöl

Neues aus der Forschung

Studie bestätigt Zusammenhang zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum und Autismus bei Jungen im Kleinkindalter
In einer Kohortenstudie in Japan wurden die Daten von 84.030 Mutter-Kind-Paaren hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum der Kinder im Alter von einem Jahr und der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASD) durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren untersucht. Die Datenerhebung verlief über eine Befragung der täglichen Bildschirmnutzungsdauer der Kinder im Alter von einem und drei Jahren sowie einer Befragung nach der Diagnose ASD durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren. Die Studie belegt: Ausgedehnter elektronischer Bildschirmmedienkonsum im Alter von einem Jahr verdreifacht bei Jungen die Diagnose eines Autismus im Alter von drei Jahren. Dieser Effekt ist dosisabhängig (https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.5778). Daher "Bildschirmfrei bis drei!": 
https://bildschirmfrei-bis-3.de/


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