Singultus in der Onkologie

Singultus kann z. B. bei Tumoren im Kardiabereich oder zentral bedingt auftreten, tage- bis wochenlang anhalten und für den Patienten außerordentlich quälend sein.

Bei jeder Einatmung verbindet sich der Astralleib intensiver mit dem rhythmischen System, um sich bei jeder Ausatmung wieder mehr daraus zu lösen. Jeder seelische Anspannungszustand (z. B. Erschrecken) ist mit einer Betonung der Einatmung verbunden, wohingegen bei entspannter Seelenverfassung die Ausatmung dominiert. 
Beim Singultus findet in den krampfartigen, unwillkürlichen Zwerchfellkontraktionen ein zu starkes Eingreifen des Astralleibs im Sinne einer gesteigerten, stakkatoartig sich wiederholenden Einatmung statt. 

Therapeutisches Ziel ist es einerseits, den Astralleib und damit das überwache Bewusstsein aus seiner Verkrampfung zu lösen und es andererseits in gesunder Weise mit den Körperregionen unterhalb des Zwerchfells, bis in die Füße hinein, zu verbinden.

Neues aus der Forschung

Mistelharz: Zukunftspotential der onkologischen Misteltherapie  
Eine neu entwickelte Mistelharz-Creme zur topischen Anwendung führte bei nicht melanotischen Karzinomen der Haut in mehreren Fällen zu beachtlichen Remissionen, die einen chirurgischen Eingriff verzichtbar machten. Hier zeigt sich ein bisher ungenutztes Entwicklungspotential der onkologischen Misteltherapie. Der vollständige Beitrag ist im Dezember 2021 erschienen in "Der Merkurstab": 
https://doi.org/10.14271/DMS-21429-DE


Weiterführende Informationen zur Anthroposophischen Medizin