Singultus in der Onkologie

Singultus kann z. B. bei Tumoren im Kardiabereich oder zentral bedingt auftreten, tage- bis wochenlang anhalten und für den Patienten außerordentlich quälend sein.

Bei jeder Einatmung verbindet sich der Astralleib intensiver mit dem rhythmischen System, um sich bei jeder Ausatmung wieder mehr daraus zu lösen. Jeder seelische Anspannungszustand (z. B. Erschrecken) ist mit einer Betonung der Einatmung verbunden, wohingegen bei entspannter Seelenverfassung die Ausatmung dominiert. 
Beim Singultus findet in den krampfartigen, unwillkürlichen Zwerchfellkontraktionen ein zu starkes Eingreifen des Astralleibs im Sinne einer gesteigerten, stakkatoartig sich wiederholenden Einatmung statt. 

Therapeutisches Ziel ist es einerseits, den Astralleib und damit das überwache Bewusstsein aus seiner Verkrampfung zu lösen und es andererseits in gesunder Weise mit den Körperregionen unterhalb des Zwerchfells, bis in die Füße hinein, zu verbinden.

Neues aus der Forschung

Studie bestätigt Zusammenhang zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum und Autismus bei Jungen im Kleinkindalter
In einer Kohortenstudie in Japan wurden die Daten von 84.030 Mutter-Kind-Paaren hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum der Kinder im Alter von einem Jahr und der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASD) durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren untersucht. Die Datenerhebung verlief über eine Befragung der täglichen Bildschirmnutzungsdauer der Kinder im Alter von einem und drei Jahren sowie einer Befragung nach der Diagnose ASD durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren. Die Studie belegt: Ausgedehnter elektronischer Bildschirmmedienkonsum im Alter von einem Jahr verdreifacht bei Jungen die Diagnose eines Autismus im Alter von drei Jahren. Dieser Effekt ist dosisabhängig (https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.5778). Daher "Bildschirmfrei bis drei!": 
https://bildschirmfrei-bis-3.de/


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