Heileurythmie bei Mundtrockenheit

Das therapeutische Ziel bei Mundtrockenheit ist das Anregen des Ätherleibes durch spezifisch auf den Flüssigkeitsorganismus wirkende Übungen. Durch weitere entsprechende Bewegungen können Astralleib und Ich-Organisation sich wieder besser mit dem Ätherleib verbinden, wodurch die Drüsentätigkeit stimuliert wird.

Therapeutische Empfehlungen

  • Der Schaukelschritt M und L  
    Der Schaukelschritt mit M und L regt den im Flüssigkeitsorganismus wirkenden Aetherleib an. Man kann auch stehend oder sitzend M und L mit den Füßen gestalten. Anregende Rhythmen wie Jambus und Anapäst bringen den Flüssigkeitsorganismus in Bewegung.

  • Laut R
    Der “Luftlaut” R bringt den Astralleib in Bewegung und verstärkt dessen Verbindung mit dem physischen und Ätherleib, wodurch die Drüsentätigkeit angeregt wird.

  • CH und F oder W im Wechsel
    Laute wie CH und entweder F oder W im Wechsel, verbinden wie eine Welle den vorderen mit dem hinteren Raum. Sie regen den Säftestrom an, wirken aber auch durch die weitende Bewegung dem Gefühl der Enge entgegen.
    Bei bettlägerigen Patienten können wir CH im Wechsel mit F oder W um den Mund oder vom Munde aus in die Peripherie gestaltend führen, weil dadurch die Fokussierung auf das Problem abgelenkt oder gelockert wird.

  • Das H in ein weitendes A führen und mit dem SCH verebbend nach unten.

  • Bewegte Hände und Füße
    Aktiv oder durch den Heileurythmisten passiv bewegte Hände und Füße haben auch eine entkrampfende Wirkung und stimulieren den Ätherleib im Flüssigkeitsorganismus.

Neues aus der Forschung

Studie bestätigt Zusammenhang zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum und Autismus bei Jungen im Kleinkindalter
In einer Kohortenstudie in Japan wurden die Daten von 84.030 Mutter-Kind-Paaren hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum der Kinder im Alter von einem Jahr und der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASD) durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren untersucht. Die Datenerhebung verlief über eine Befragung der täglichen Bildschirmnutzungsdauer der Kinder im Alter von einem und drei Jahren sowie einer Befragung nach der Diagnose ASD durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren. Die Studie belegt: Ausgedehnter elektronischer Bildschirmmedienkonsum im Alter von einem Jahr verdreifacht bei Jungen die Diagnose eines Autismus im Alter von drei Jahren. Dieser Effekt ist dosisabhängig (https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.5778). Daher "Bildschirmfrei bis drei!": 
https://bildschirmfrei-bis-3.de/


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