Heileurythmie bei Mundtrockenheit

Das therapeutische Ziel bei Mundtrockenheit ist das Anregen des Ätherleibes durch spezifisch auf den Flüssigkeitsorganismus wirkende Übungen. Durch weitere entsprechende Bewegungen können Astralleib und Ich-Organisation sich wieder besser mit dem Ätherleib verbinden, wodurch die Drüsentätigkeit stimuliert wird.

Therapeutische Empfehlungen

  • Der Schaukelschritt M und L  
    Der Schaukelschritt mit M und L regt den im Flüssigkeitsorganismus wirkenden Aetherleib an. Man kann auch stehend oder sitzend M und L mit den Füßen gestalten. Anregende Rhythmen wie Jambus und Anapäst bringen den Flüssigkeitsorganismus in Bewegung.

  • Laut R
    Der “Luftlaut” R bringt den Astralleib in Bewegung und verstärkt dessen Verbindung mit dem physischen und Ätherleib, wodurch die Drüsentätigkeit angeregt wird.

  • CH und F oder W im Wechsel
    Laute wie CH und entweder F oder W im Wechsel, verbinden wie eine Welle den vorderen mit dem hinteren Raum. Sie regen den Säftestrom an, wirken aber auch durch die weitende Bewegung dem Gefühl der Enge entgegen.
    Bei bettlägerigen Patienten können wir CH im Wechsel mit F oder W um den Mund oder vom Munde aus in die Peripherie gestaltend führen, weil dadurch die Fokussierung auf das Problem abgelenkt oder gelockert wird.

  • Das H in ein weitendes A führen und mit dem SCH verebbend nach unten.

  • Bewegte Hände und Füße
    Aktiv oder durch den Heileurythmisten passiv bewegte Hände und Füße haben auch eine entkrampfende Wirkung und stimulieren den Ätherleib im Flüssigkeitsorganismus.

Neues aus der Forschung

Sicherheit von anthroposophischen Arzneimitteln gewährleistet! 
Anthroposophische Arzneimittel (AMP) sind in Europa und international weit verbreitet. Eine retrolektive Sicherheitsanalyse von Pharmakovigilanzdaten umfasste 99,4 % (1596/1606) aller in Deutschland im Studienzeitraum 2010 - 2017 vermarkteten AMP. Die relative Häufigkeit von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) für AMPs lag bei 1,5 pro Million verkaufter maximaler Tagesdosen. Die grosse Mehrheit der Patienten (91,9 %) erholte sich von den Nebenwirkungen oder war dabei, sich davon zu erholen und es gab keine Berichte mit tödlichem Ausgang. Der Originalartikel mit detaillierten Ergebnissen ist frei verfügbar unter 
https://doi.org/10.1007/s40801-021-00262-7.


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