Meteorismus

Beim Meteorismus liegt eine übermäßige Gasbildung als Ausdruck einer Verselbständigung des Luftorganismus vor, der sich nicht mehr mit dem Flüssigen durchmischt. Der geblähte Bauch wird hart und zeigt eine kugelförmige, „kopfartige“ Kontur. Die Tätigkeit des Astralleibs stockt und greift nur ungenügend in die Nahrungsverarbeitungsvorgänge im flüssigen Milieu des Dünndarms ein.

Die Ursachen sind vielfältig: mangelnder Nahrungsabbau durch Maldigestion, Störungen der Peristaltik bei (Sub)Ileus oder ausgeprägter Obstipation, Pfortaderhochdruck – z. B. bei ausgeprägter Lebermetastasierung – und Aszitesbildung. Gemeinsam ist fast allen diesen Zuständen, dass sich der Flüssigkeitsorganismus als Ausdruck der Lebensorganisation vom Luftorganismus als Ausdruck der Empfindungsorganisation (Astralleib) trennt, ersichtlich z. B. bei der Spiegelbildung im Rahmen eines Darmverschlusses oder den meteoristisch geblähten Darmschlingen, die auf dem Aszites „schwimmen“. Der Astralleib staut sich in diesem separierten Luftorganismus und ruft die für ein meteoristisches Abdomen typischen krampfartigen, kolikartigen Schmerzen hervor.

Therapeutisches Ziel ist es hier, eine gesunde Durchdringung des Luft- und Flüssigkeitsorganismus herbeizuführen und dadurch die krampfartigen Spannungszustände zu lösen.

 

Neues aus der Forschung

Studie bestätigt Zusammenhang zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum und Autismus bei Jungen im Kleinkindalter
In einer Kohortenstudie in Japan wurden die Daten von 84.030 Mutter-Kind-Paaren hinsichtlich eines Zusammenhangs zwischen hohem Bildschirmmedienkonsum der Kinder im Alter von einem Jahr und der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASD) durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren untersucht. Die Datenerhebung verlief über eine Befragung der täglichen Bildschirmnutzungsdauer der Kinder im Alter von einem und drei Jahren sowie einer Befragung nach der Diagnose ASD durch einen Arzt oder eine Ärztin im Alter von drei Jahren. Die Studie belegt: Ausgedehnter elektronischer Bildschirmmedienkonsum im Alter von einem Jahr verdreifacht bei Jungen die Diagnose eines Autismus im Alter von drei Jahren. Dieser Effekt ist dosisabhängig (https://doi.org/10.1001/jamapediatrics.2021.5778). Daher "Bildschirmfrei bis drei!": 
https://bildschirmfrei-bis-3.de/


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